Neuanfang

Liebe Weltladenfreunde, ein, wenn auch winziger, Neuanfang!
Ab
SAMSTAG 4. MAI 2013, gibt es regelmäßig auf dem
SCHRAMBERGER WOCHENMARKT LEBENSMITTEL AUS DEM WELTLADENSORTIMENT.

ORT: Vor Porzellanhaus SCHINLE ZEIT: 9 h – 12 h

 

Mini-Schramberg 2008 – die große Kinderspielstadt

„In den Sommerferien bevölkerten eine Woche lang gut 500 Kinder in ihren roten (fair und bio) T-Shirts die ganze Stadt. Täglich bot das Arbeitsamt acht Arbeitsplätze beim Zelt des Weltladens an. Dort versuchten die Kinder zunächst mit Originalwerkzeug Fußbälle zu nähen, dabei wurden sie über die Verhältnisse in Pakistan aufgeklärt, unter denen dort auch von Kindern Fußbälle genäht werden. Als „Fachleute des Fairen Handels“ verkauften die Kinder anschließende fair gehandelte Riegel, Säfte und selbst gemachtes Eis.“

 

Weitere Fotos finden Sie hier unter folgendem Link:
Weltladen bei Mini-Schramberg – Fotos

 


 

Link zur Partnergemeine

Informationen zur Partnergemeinde und zum Kaffeedirektimport finden Sie auf der Homepage der ökumenischen Initiative Mittelamerika
www.ini-ecumenica.org
unter Guatemala.

 


 

Europäischer Weltladentag

zum Thema:
„fairer Handel schafft gutes Klima“
am 10.Mai 2008 in Schramberg auf dem Rathausplatz

 

Der Weltladen Schramberg beteiligte sich am dreizehnten Weltladentag unter dem Motto:
„Fairer Handel schafft gutes Klima“.
Er machte mit einem Stand auf dem Rathausplatz auf den Zusammenhang zwischen Fairem Handel und Klimaschutz aufmerksam. Angeboten wurden einige beispielhafte Waren, Apfel-Mangosaft und Kaffee.
Eine riesige Weltkugel, Luftballons und Kinderschminken begeisterten auch Kinder und Jugendliche.
Unter dem Motto „Fairer Handel schafft gutes Klima“ wendet sich der Weltladen dieses Jahr an Konsumenten aber auch an Politiker. Er zeigt auf, wie der Faire Handel sich für ein gutes Handelsklima einsetzt und damit auch der Klimakatastrophe entgegenwirkt. So schließt der Faire Handel beispielsweise langfristige Lieferverträge mit den Produzenten ab, damit diese Investitionen in Klima- und Umweltschutz tätigen können. Immer mehr Produkte können auf diese Weise in
zertifizierter Bioqualität angeboten werden. Konsumenten können mit ihrem täglichen Einkauf dazu beitragen, das Klima zu verbessern und mit ihrer Unterschrift zudem politisch etwas bewirken. Die unterschriebenen Postkarten werden nach dem Weltladentag durch den bundesweit tätigen Weltladen-Dachverband an Bundeskanzlerin Merkel überreicht. Damit wird diese aufgefordert, Fairen Handel und Kleinproduzenten zu unterstützen. Denn Klimaveränderungen wie Wüstenbildung verschärfen die Lage gerade von Kleinproduzenten im Süden, welche am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben, aber am härtesten unter ihm zu leiden haben.

 

 

5-jähriges Jubiläum

des Weltladen Schramberg
(22.09.2007)

 

 


Markt der Kulturen

Der Weltladen Schramberg war beim Markt der Kulturen am 28.10.2006
mit einem
Schokobrunnen präsent, dabei wurde GEPA-Sahne Noisette Schokolade
geschmolzen und fair
gehandelte Bananen und Bioobst schokolatiert.
Ein voller Erfolg.


 

Zotter-Schokoladen

Seit der fairen Woche 2006 gibt es in Schramberg zwei
Zotter-Schokoladen mit Schramberger Motiv.
Dies ist eine Gemeinschaftsaktion von Porzellanhaus Schinle und Weltladen Schramberg.
Die Schokolade ist ein Genuss.

Das Cover wurde entworfen von Gunnar Link
( Kontakt kann der Weltladen vermitteln )

 


 

Solibrot


Foto: Michael Hauser

Mit dem Erlös von 134,36 € aus dem Verkauf von "Solibrot" und selbstgebackenen Brötchen
konnte der Weltladen Schramberg
am Ostersamstag 2006 ein Projekt von Misereor,
einer Hilfsoranisation der katholischen Kirche, unterstützen.

 


 

Ostereierfilsen

Bis zu 10 Kinder gleichzeitig waren am 1. April 2006 geduldig beim "Ostereierfilsen",
fachkundig angeleitet von Beate Maurer und Sabine Geiger.

 


 

Trockenfrüchte

in der Partnerkirche der ev. Kirchengemeinde

Johannes Stiber aus Schramberg entwickelt in Guatemala solare Trocknungsanlage für tropische Früchte. Damit soll die Ernährungssituation der ansässigen Kleinbauern verbessert werden.

Seit nunmehr einem guten halben Jahr arbeitet Johannes Stiber ehrenamtlich in Guatemala bei der "ILUGUA", der Partnergemeinde der evangelischen Kirchengemeinde Schramberg und Lauterbach.
Die Region um Zacapa gehört zu den heißesten Regionen Guatemalas. Da sich hier die Trockenzeit durch ihre Länge und Hitze auszeichnet, ist es besonders schwer für die Kleinbauern in den Bergen in dieser Zeit ihre Felder zu kultivieren. Oftmals müssen sie in dieser Zeit mit ihren wenigen Mais- und Bohnenvorräten überleben, die sie sich von der letzten Ernte aufgespart haben. Diese sehr einseitige Ernährung beeinträchtigt vor allem die Entwicklung der Kinder.

Jedoch wachsen während der Regenzeit sehr viele Früchte in den Bergen heran, die von den Kleinbauern mit einem Fussmarsch von bis zu zweieinhalb Stunden und einem Höhenunterschied von 1000m, auf den Markt in Zacapa getragen werden können. Für den Überschuss kannten die Bergbauernfamilien bisher keine Verwendungsmöglichkeit. So hat die mit der evangelischen Kirchengemeinde Schramberg verbundene ILUGUA letztes Jahr schon damit begonnen, die Kleinbauern zu befähigen aus ihren Orangen haltbaren Saft herzustellen, um ihre Ernährungssituation in der Trockenzeit zu verbessern.
Um dieses Projekt der Ernährungssicherung der Kleinbauern auszubauen, wurde diesen März von dem aus Schramberg stammenden Freiwilligen Johannes Stiber ein kleines Häuschen zur Trocknung von Früchten geplant und fertiggestellt, das zuerst für experimentelle Zwecke benutzt wird und später in den Bergen Anwendung finden soll. Damit können die vitaminhaltigen Nahrungsmittel haltbar gemacht werden und die Ernährung verbessern.
In diesen Tagen beginnt in Zacapa die Mangoernte weshalb man mit dieser Frucht anfing. Getrockntete Mangos sind in Schramberg durch den Weltladen bereits bestens bekannt. Hier standen die Menschen dem Trocknen von Früchten anfangs sehr skeptisch gegenüber, ob das technisch überhaupt möglich sei und weil sie nur gewohnt waren frisches Obst zu essen. Der Erfolg ist durchschlagend, denn kein getrocknetes Mangostückchen ist übrig geblieben, alle wurden von den Probanten gleich verzehrt. Momentan wird auch mit der Trocknung von Bananen experimentiert, folgen sollen dann andere Früchte und auch Gemüse wie Tomaten oder auch medizinische Heilkräuter.

 


 

Das Kaffee-Spiel

Hier gibt es das Aufgabenkärtle für das Kaffeespiel.

>> bitte klicken <<

 


 

Der Regenwald - Die Ausstellung

Im Juni 2004 hatten wir unseren Schwerpunkt auf den Regenwald gelegt.
Dazu gab es im Evangelischen Gemeindehaus eine Regenwaldausstellung,
die wir zusammen mit dem Eine Welt Forum und der
Evangelischen Kirchengemeinde Schramberg organisierten.
Die halbe Marktstraße konnten wir auch zur Mitarbeit gewinnen.
So fanden sich in der Ausstellung eine große Anzahl von "Zimmerpflanzen",
die ihren Ursprung im Regenwald haben.
Sie wurden vom
Blumengeschäft Mewes zur Verfügung gestellt.
Die Alte Apotheke und das Reisebüro Bühler gestalteten je ein Schaufenster zum Thema.
Unsere Schaufenster wurden unter der Leitung der Schaufensterdekorateurin
Sabine King aus Lauterbach gestaltet.
Ein ganzes Fenster präsentiert unsere Umweltschutzhefte von
Greenpaece,
auf denen zum Teil die selben Fotos zu finden sind,
wie in der Regenwaldausstellung.

Denn es ist besonders ärgerlich,
dass hoch verschuldete Länder ihren Regenwald zu Schleuderpreisen an Holzkonzerne verscherbeln und damit für immer zerstören.
Auf diese Weise landet das wertvolle Tropenholz zum großen Teil in der Papierindustrie!
Daher ist es wichtig, bei Kauf von Heften und Kopierpapier darauf zu achten,
dass das Papier mit einem Gütesiegen "ohne Holz aus dem Regenwald" gekennzeichnet ist
(das Siegel: "chlorfrei gebleicht" sagt gar nichts aus über die Herkunft des Papiergrundstoffes!).
Die Hälfte des Regenwaldes weltweit ist schon verschwunden und damit auch die Schwammwirkung,
die sich auf das Klima ausgleichend auswirkt.
Somit bringt die Zerstörung des Regenwaldes schlimme Trockenheiten und Hungersnöte
(
2001 in Guatemala!)
und zerstörerische Regenschauer und Überschwemmungen auch in anderen Erdteilen mit sich.
Jährlich verschwindet Regenwald in der Größe der Fläche der Bundesrepublik Deutschland.
Sie werden dem Gott des Neoliberalismus geopfert, der nur noch einen einzigen Wert kennt:
den des kurzfristigen egoistischen Gewinns einiger weniger.
Diesem werden wir mit Eurer Hilfe Einhalt gebieten.

Michael Hauser, Vorsitzender des Vereins

 


 

Das Baby steht bald auf eigenen Beinen.


Faire Kaffeetafel feiert großen Erfolg in Berlin und den ersten Geburtstag des
»Eine-Welt-Ladens«

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Foto: Pfeiffer

Schramberg. Die landes-
weit stattfindende Faire
Kaffeetafel unter der
Schirmherrschaft von Mi-
nisterpräsident Erwin Teu-
fel fand gestern Nachmit-
tag auf dem Schramberger
Rathausplatz unter großer
Beteiligung der Bevölke-
rung statt.

Doch für die Schramberger
Bürger gab es gleich dreifach
Gelegenheit zum Feiern: Erst
am vergangenen Freitag konn-
te eine Abordnung der Organi-
satoren um Hermann Körner
und dem Schramberger Ober-
bürgermeister Dr. Herbert Zi-
nell den dritten Bundespreis
im Rahmen des Wettbewerbs
»Hauptstadt des fairen Han-
dels« aus den Händen von
Bundesministerin Heidemarie
Wiezcorek-Zeul entgegenneh-
men. Und zu alledem feierte
der »Eine-Welt-Laden Schram-
berg« seinen einjährigen Ge-
burtstag.
Die Idee einer insgesamt
1000 Meter langen Kaffeetafel
stammt vom »Dachverband
Entwicklungspolitik Baden-
Württemberg«. Dieser Ar-
beitskreis initiierte dieses Pro-
jekt landesweit.
Rein zufällig fiel dieser Ter-
min mit der einjährigen Ge-
burt, wie Dr. Pfarrer Michael
Hauser es originell verglich,
des Eine-Welt-Ladens zusam-
men. »Geburtstag«, so Hauser,
»haben die Verkäufer und die
Kunden!«
Doch ein Baby bräuche eben
auch Unterstützung und diese
habe die Stadt gewährt: mit
einem Kinderzimmer (Ver-
kaufsraum), einem Wickel-
raum (Lagerraum) und einem
Spielzimmer (Aufenthalts-
raum). Das Baby »Eine-Welt-
Laden« wachse langsam, aber
gesund konstatierte der Geist-
liche. »Bald wird es auf eige-
nen Beinen stehen!«.
»Diese Auszeichnung sticht
deutlich aus den bereits früher
erlangten Prädikaten he-
raus!«, so Oberbürgermeister
Dr. Herbert Zinell anschlie-
ßend.
Sein Dank galt allen Beteilig-
ten der insgesamt 45 Gruppie-
rungen. Besonders erfreulich
sei es, das das Preisgeld in Hö-
he von 750 Euro der Haiti-Hil-
fe zur Verfügung gestellt wer-
de. Dies hatte das Eine-Welt-
Forum beschlossen. Den sym-
bolischen Scheck überreichte
das Stadtoberhaupt an die Vor-
sitzende der Haiti-Hilfe. Ilse
Bäumer, die diesen Betrag in
vollem Umfang für das Solar-
kocherprojekt in Haiti verwen-
den wird. Es sollen Werkzeuge
für die Herstellung der Kocher
angeschafft werden.
Bei fair gehandeltem Kaffee
und Kuchen saßen die Besu-
cher trotz der feuchten Witte-
rung noch lange beiander und
ließen das Projekt »Faires
Schramberg 2002« noch ein-
mal Revue passieren.
Gemeinsam mit Pfarrer Michael Hauser schnitt Schrambergs Oberbürgermeister Dr. Herbert Zinell den großen Geburtstagskuchen zum einjährigen Bestehen des »Eine Welt-Laden« bei der landesweit stattfindenden »Fairen Kaffeetafel« an.



 

Stadt mischt im Konzert der Großen mit

Schramberg bei bundesweitem Wettbewerb zum
»Fairen Handel« auf Platz drei / Morgen Feier vor dem Rathaus
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Foto: Initiative Eine Welt

Schramberg/Berlin.
Schramberg steht in Sachen »Fairer Handel« bundesweit auf dem dritten Platz. Dies ist das Ergebnis des Wettbewerbs um die »Hauptstadt des fairen Handels«. Lediglich Dortmund und Neuss schnitten noch besser ab.

Oberbürgermeister
Dr. Herbert O. Zinell freute sich über diese hohe Auszeichnung in der Berliner Landesvertretung von Sachsen-Anhalt, da Schramberg in Konkurrenz zu mehreren Großstädten stand.
Ihm wurde nicht nur eine Urkunde überreicht, sondern auch ein Scheck über 750 Euro. Bei der Preisverleihung in Berlin durch Bundesministerin und Schirmherrin Heide-
marie Wieczorek-Zeul (SPD) wies Bernd Schleich, Geschäftsführer der Servicestelle »Kommunen in der Einen Welt« darauf hin, dass mit dieser Preisverleihung ein Signal an andere Kommunen gesetzt werde, den fairen Handel als Handlungsfeld in die Kommunalpolitik aufzunehmen. Der faire Handel habe ökonomisch immer noch eine marginale Bedeutung, er sei aber für eine Globalisierung mit menschlichem Antlitz im Süden wie Norden nicht mehr wegzudenken, so Scheich.
Die Juryvorsitzende Ute Kreienmeier vom Deutschen Gemeinde- und Städtebund wünschte sich viele Nachah mer in Kommunen, die es noch nicht gewagt haben, sich diesem Bundeswettbewerb zu stellen.
Ein wichtiges Kriterium sei der Jury gewesen, dass eine breite Zusammenarbeit vor Ort dauerhaft entwickelt wur de.
Nicht zu unterschätzen sei auch, dass sich Kommunen in finanzpolitisch schwierigen Zeiten nicht aus der kommunalen Entwicklungs-Zusammenarbeit zurück ziehen. Sie mache eine Unterstützung der vielen Aktivitäten in deutschen Kommunen für mehr Gerechtigkeit erst möglich. 31 Kommunen hatten sich mit über 150 Projekten an dem Wettbewerb beteiligt, der in diesem Jahr zum ersten Mal ausgetragen wurde. Eine Wiederholung ist für das Jahr 2005 geplant.
Der Preis wird am morgigen Sonntag ab 15 Uhr auf dem Rathausplatz in Schramberg mit einer »Fairen Kaffeetafel« gebührend gefeiert werden. Der Scheck wird an die Haiti Hilfe weiter gegeben.
Auf dem dritten Platz der fairen Kommunen in Deutschland – die Stadt Schramberg; in Berlin vertreten durch (hinter der extra hierfür angefertigten Ortseingangstafel) Mona Haas und Oberbürgermeister Herbert Zinell (vorne ), dahinter Pfarrer Michael Hauser, Johannes Stiber und Hermann Körner.